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 Antiquariat Prometheus - Der Bunker

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Mayne



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BeitragThema: Antiquariat Prometheus - Der Bunker   Do Okt 08, 2009 10:05 pm

Der Bunker grenzt an Maynes Reich und ist nur vom Kondor aus zugänglich. Er ist als Kastenwand getarnt. Der Bunker ist einer der beiden Räume im Antiquariat, die nicht besonders groß. Wie auch das Geheime Besprechungszimmer hat der Bunker keine Fenster. Es ist absolut gesichert, so dass es nicht möglich ist, dort Lauschgeräte zu installieren oder von außen durch die Wände einzudringen. Mit einem Gerät werden selbst Mücken hier aufgespürt.

Der Bunker enthält keine Möbel.


Achtung für andere Spieler/innen!!
Der Bunker ist nicht offiziell zugänglich.

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Mayne



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BeitragThema: Re: Antiquariat Prometheus - Der Bunker   Do Okt 08, 2009 10:37 pm

Fortsetzung von Ladenbereich, S. 4

Nachdem Modest genaue Anweisung für die anderen Ghule gegeben hat, möchte Modest noch eines wissen.

"Mayne, das war also ein Fleischformer. Aber wie hast du das gemerkt? Er war doch total unauffällig."


Mayne nickt. "Seine Aura war eindeutig die eines Menschen und ich hätte ihm das abgenommen. Aber er hat dich als Ghul bezeichnet und er war eindeutig kein blutige Anfänger. Jemand von der Camarilla hätte dich nicht in Gegenwart eines Kunden als Ghul bezeichnet. Daraufhin habe ich ihn mir näher angeschaut. Seine Aura war die eines Menschen und total unauffällig, aber ein Lasombra hätte unser Geschäft nicht problemlos betreten können". Mayne zwinkert Modest zu. "Außerdem hatte er regelmäßige Gesichtszüge, unnatürlich regelmäßige Gesichtszüge."

"Also hat er sich dumm angestellt", meint Modest.

"Ich fürchte, er hatte nicht die Absicht, seine Identität geheimzuhalten", meint Mayne.

"Aber ganz schön frech", sagt Modest. "Er hat sich in die Innenstadt gewagt. Direkt ins Herz der Camarilla."

"Das zeigt, dass er entweder ausgesprochen leichtsinnig oder ausgesprochen kaltblütig ist", meint Mayne. "Oder es zeigt, dass selbst jene Gebiete, die offiziell noch hier in der Hand der Camarilla sind, in Wirklichkeit längst vom Sabbat unauffällig okkupiert wurden."

"Die Übergriffe vom Sabbat auf das Camarillagebiet sind inzwischen sehr häufig", merkt Modest an. "Jovana wurde zwar von dieser Ventrue-Schlampe in die Altstadt gelockt, aber aufgelauert hat ihr die Schlampe im Zentrum des Camarillagebietes. Dieser Thomas, dieser Tremere hat sogar schon seit Monaten in der Altstadt bei den Jägern gehaust, aber für seine Entführung und Verschleppung wurde er ins Camarilla-Gebiet gelockt. Eigentlich hätte ich erwartet, dass Rotfang darauf besteht, dass das La Roma geschlossen wird und der saubere Roma-Giovanni aus der Innenstadt verwiesen wird."

Mayne nickt wieder. "Dass niemand den Giovannis trauen kann, ist bekannt und immerhin die wirklich schlimmen Verbrechen haben in der Altstadt und in einer der Vorstädte, also auf Sabbatgebiet und im Niemandsland stattgefunden. Bei der Entführung der Prinzenschlampe kann noch davon ausgegangen werden, dass das ein abgekartetes Spiel zwischen Täter und Opfer war, aber der Anschlag war direkt im Zentrum der Camarila und dazu direkt im Machtbereich des Prinzen. Aber wirklich zu denken, gibt mir Folgendes: Die Ficky Lasombra hat Boutiquen in ganz Angel City und wagt es immer wieder im Camarilla-Gebiet aufzutauchen, sie geht dort Shopping und dies in Begleitung und dann taucht ein weiterer Tzimiske auf. Und Ivys 'Freund', dieser Lasombra konnte auch so mir nichts, dir nichts, in der Innenstadt unterwegs sein. Da haben wir dann noch Ivys Entführung durch diese Jäger ..."

"Du meinst, die Innenstadt ist absolut unsicher und vom Sabbat unterwandert." Modest sieht entsetzt drein.

"Es scheint jedenfalls so und vielleicht nicht nur vom Sabbat", antwortet Mayne. "Das Ganze erinnert mich an den Biberpelz*, nur leider ist die Sache viel, viel ernster als dort."

"Meinst du etwa die Komödie von Hauptmann?", fragt Modest. "Aber dort gibt es keine Vampire."

Mayne lacht bitte: "Aber dafür einen Amtsvorsteher, der die richtigen Gauner für ehrliche Leute hält und statt der wirklichen Delikte seine Zeit lieber damit vergeudet, dass er einen angeblich als Kommunisten verdächtigen Bürger jagt. So etwa ist es in Angel City doch auch. Sir Geissel jagt einen verdächtigen Gangrel, während wir nicht einmal mehr im Reichenviertel und in der Innenstadt vor Sabbatis und anderen Elementen geschützt sind. Aber wir müssen jetzt sofort das Gildenhaus warnen."

Fortsetzung im Gildenhaus in Rotfangs Zimmer

Ende der Szene

*"Der Biberpelz", Komödie von Gerhart Hauptmann.

OT: Schimpfwörter wie Ventrue-Schlampe und Prinzenschlampe für Juliette de Lys oder Ficky Lasombra für Anastasia Ivanova/Schneeprinzessin gelten natürlich nur den Figuren Juliette de Lys und Schneeprinzessin, was Teil des Rollenspiels ist. Sie gelten nicht den Spielern/innen persönlich, die diese Rollen spielen.

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BeitragThema: Re: Antiquariat Prometheus - Der Bunker   Sa Jan 02, 2010 6:34 pm

Ende Juni 2002, ca. mehr als drei Wochen nach der Nacht des Blutgerichtes

Fortsetzung von Innenstadt, Gildenhaus, S. 10

Nachdem Mathew sich überzeugt hat, dass ihm niemand gefolgt ist (Auspex 1), betritt er das Antiquariat, das seit jener Nacht, die inzwischen in der Kainitenszene allgemein die Nacht des Blutgerichts genannt wird, geschossen ist. Er benützt dazu, den Haupteingang ins Wohnhaus und den dortigen Seiteneingang. Die Tasche mit dem Plüschkaktus hat er nicht bei sich, denn schließlich will er Hendrik nicht gefährden und hat ihn daher bei einem Bekannten in Pflege gegeben.

Mathew begibt sich in den versteckten Teil des Antiquariats, der als der Bunker bezeichnet wird und holt dort aus einem verborgenen Fach, einen in Stoff eingehüllten länglichen Gegenstand hervor, den er in der Innentasche seines Anzugs verschwinden lässt. Dann verlässt er das Antiquariat, auf dem Weg, wie er dort hineingekommen ist und begibt sich noch kurz in die Dienstwohnung im 1. Stock, wo er seinen Besuch aus der Überwachungskamera löscht.

Dann verlässt er das Eckhaus erneut durch den Haupteingang und nachdem er sich davon überzeugt hat, dass er nicht verfolgt wird (Auspex 1), taucht er in der Innenstadt unter. In seinen Augen hat er Tränen, aber die SMS war unmissverständlich. Eigentlich wäre Mathew lieber bei Mayne geblieben, aber es wäre diesem gegenüber undankbar gewesen.


Fortsetzung unter Armenviertel, Obdachlosenheim, Mathews Zimmer, S. 6

__________
[size=9]Anmerkung: Mathew war etwa knappe zwanzig Minuten in diesem Eckhaus.

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